DATEV

Auch bekannt als: DATEV eG, DATEV Rechnungswesen

DATEV ist eine 1966 in Nürnberg gegründete Genossenschaft, deren Buchhaltungssoftware von rund 88% der deutschen Steuerberater verwendet wird.

In 30 Sekunden

  • Gegründet: 1966 in Nürnberg
  • Rechtsform: Genossenschaft (eG), getragen von Steuerberatern
  • Marktanteil: ~88% der deutschen Steuerberater
  • Hauptprodukt: DATEV Rechnungswesen
  • Austauschformat: EXTF (Export-Format)

Was DATEV macht

DATEV bietet Software, Infrastruktur und Dienstleistungen, die deutsche Unternehmen mit ihren Steuerberatern verbinden. Das Flaggschiff DATEV Rechnungswesen umfasst Buchhaltung, Bilanzen, Lohn und Gehalt sowie Steuererklärungen.

Wenn ein Unternehmen Buchhaltungsdaten an den Steuerberater schickt, ist das Standardformat eine DATEV-kompatible Datei — meist EXTF CSV für Rechnungen, Belege und Buchungssätze.

Warum DATEV für Unternehmen wichtig ist

Wenn Ihr Steuerberater DATEV nutzt (die meisten tun das), spart der Versand der Daten im DATEV-Format beiden Seiten Stunden an manueller Erfassung. Ein sauberer DATEV-EXTF-Export wird in Sekunden importiert; ein Schuhkarton voller PDFs braucht Stunden Tipparbeit.

DATEV vs. moderne Alternativen

DATEV ist marktbeherrschend, aber träge. Moderne Buchhaltungssoftware (lexoffice, sevdesk, KontoMatch) erzeugt oft DATEV-kompatible Exporte und bietet gleichzeitig bessere Bedienung, KI-gestützte Belegerfassung und Bankabgleich. Der Trick: ein Tool wählen, das saubere DATEV-EXTF-Dateien exportiert.

Wichtige DATEV-Begriffe

  • Sachkonto — Hauptbuchkontonummer
  • SKR03 / SKR04 — Standardkontenrahmen (Kleinunternehmen / Kapitalgesellschaft)
  • Buchungssatz — Einzelne Buchung
  • Mandant — Kundenkonto in DATEV
  • EXTF — Export-Format für Datenaustausch